PL-400 Microsoft Power Platform Developer

Dauer: 5 Tage Daten: 14 September 2026 16 November 2026

PL-400 richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, die die Power Platform über das hinaus erweitern, was per Klick geht: Plug-ins und Custom APIs in Dataverse, eigene Connectors, Code-Komponenten mit dem Power Apps Component Framework, Azure Functions für lange Vorgänge sowie sauberes Application Lifecycle Management mit Pipelines und CI/CD. Der Kurs bereitet auf die Prüfung PL-400 vor (Zertifizierung «Microsoft Certified: Power Platform Developer Associate»).

Technisches Design

  • Architektur analysieren, Lösungsbestandteile und Umsetzungsweg festlegen, Authentifizierung und Autorisierung entwerfen
  • Entscheiden, was mit Bordmitteln geht und wo Geschäftslogik hingehört: Cloud, Client, Geschäftsregeln, Plug-ins oder Power Automate
  • Standardtabellen, virtuelle Tabellen, elastische Tabellen oder Connectors gegeneinander abwägen
  • Auswirkungen der Sicherheitsfunktionen berücksichtigen: DLP-Richtlinien, Sicherheitsrollen, Teams, Geschäftseinheiten, Zeilenfreigabe
  • Komponenten entwerfen: wiederverwendbare Canvas- und Code-Komponenten (PCF), eigene Connectors, Dataverse-Code mit Power Fx, Plug-ins und Custom APIs, Automatisierungen und Integrationen

Lösungen bauen und ALM

  • Umgebungen für die Entwicklung verwalten, Sicherheitsrollen nach dem Prinzip der geringsten Rechte, Betriebsprobleme eingrenzen
  • Application Lifecycle Management: Lösungsabhängigkeiten und -ebenen, Umgebungsvariablen, Power Platform Pipelines, CI/CD mit den Power Platform Build Tools

Power Apps erweitern

  • Komplexe Power-Fx-Formeln, wiederverwendbare Komponentenbibliotheken, Geschäftslogik über Cloud Flows anbinden
  • Fehlersuche mit Monitor und Browser-Werkzeugen; Leistung optimieren durch Vorabladen von Daten und Delegierung von Abfragen; Formulare und Ansichten in modellgesteuerten Apps beschleunigen

Benutzeroberfläche erweitern

  • Client Scripting: JavaScript gegen das Client-API-Objektmodell, Ereignisbehandlung registrieren, Dataverse Web API ansprechen, Befehle und Schaltflächen mit Power Fx und JavaScript
  • Power Apps Component Framework: Lebenszyklusereignisse, Manifest, Komponentenschnittstellen, Paketierung und Bereitstellung, Zugriff auf Geräte-, Hilfs- und Web-API-Funktionen

Plattform erweitern

  • Dataverse-Plug-ins: Stufen der Ausführungspipeline, Ausführungskontext, Pre- und Post-Images, Organization Service, Leistungsoptimierung, Custom-API-Nachrichten, Registrierung mit dem Plug-in Registration Tool, Geschäftsereignisse
  • Eigene Connectors: Open-API-Definition, Authentifizierung, Richtlinienvorlagen, Import bestehender APIs, Azure Functions als Backend, Datentransformation
  • Plattform-APIs: Dataverse Web API und Organization Service, Wiederholungsrichtlinien bei API-Limits, Nebenläufigkeit, Transaktionen und Massenoperationen, OAuth
  • Azure Functions für lange Vorgänge, geplante und ereignisgesteuerte Auslöser, Authentifizierung über verwaltete Identitäten
  • Power Automate Cloud Flows: Dataverse-Trigger und -Aktionen, komplexe Ausdrücke, sensible Parameter und Azure Key Vault, Fehlerbehandlung, Triggerfilter und Wiederholungen, untergeordnete Flows, Dienstprinzipale

Integrationen

  • Dataverse-Ereignisse veröffentlichen und abonnieren: Dienstendpunkte, Webhooks, Azure Service Bus und Event Hub
  • Datenabgleich mit Änderungsnachverfolgung, alternativen Schlüsseln und UpsertRequest
Lernlösung

Blended Learning, Firmenseminar, Individualcoaching, Klassenraumtraining, Online Live Webinar, Prüfungsvorbereitung

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch

Daten

2026/09/14, 2026/11/16, flexibel, auf Anfrage

Ort

Brüttisellen, Lausanne, flexibel, auf Anfrage

Entwicklerinnen und Entwickler, die Power-Platform-Lösungen erweitern und in bestehende Systeme integrieren.

Vorausgesetzt werden Programmierkenntnisse – idealerweise C# und JavaScript – sowie Erfahrung mit der Power Platform und Dataverse. PL-900 oder PL-200 sind ein guter Einstieg, aber keine Bedingung.

Nach dem Kurs können Sie:

  • entscheiden, wann Bordmittel reichen und wann eigener Code nötig ist
  • Dataverse-Plug-ins und Custom APIs schreiben, registrieren und optimieren
  • eigene Connectors und Code-Komponenten bauen und ausrollen
  • Azure Functions und Service Bus für Integrationen und lange Vorgänge einsetzen
  • Lösungen versioniert und automatisiert über Umgebungen hinweg ausliefern
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